Downhill, Freeride, Cross-Country oder Enduro?

Mountainbiken erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Sowohl Kinder als auch Freizeitfahrer oder gar Profis, die an Rennen teilnehmen, wollen nicht mehr auf ihr geliebtes Zweirad verzichten. So facettenreich, wie die Sportler selbst sind, so sind auch die unterschiedlichen Möglichkeiten. Wir haben uns mit den wichtigsten Disziplinen des Mountainbike-Sports beschäftigt.


Was ist der Unterschied zwischen Downhill und Freeride?

Die beiden Disziplinen sind vermutlich die bekanntesten innerhalb und außerhalb der Mountainbike-Szene. Aber worin liegen genau die Unterschiede?

Downhill trägt die Erklärung bereits im Namen. Die Fahrer starten dabei am Gipfel eines Berges. Ziel ist es, einen Trail mit Gefälle und Hindernissen zu überwinden und so rasch wie möglich ins Tal zu kommen. Die Disziplin ist spannend für Teilnehmer und Zuseher gleichermaßen, denn die Rider erreichen teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und absolvieren hohe Sprünge. Beim Freeride geht es noch etwas rasanter zu – Mountainbiker absolvieren riesige Sprünge, machen Flips und andere Tricks. Während beim Downhill speziell im Wettbewerb die Zeit zählt, geht es beim Freeride eher darum, möglichst viele Tricks auf dem Weg nach unten zu zeigen.

Was ist Cross-Country?

Cross-Country-Mountainbiken ist eine Ausdauersportart, deren Rennen normalerweise mehrere Einzeldisziplinen umfassen. Auch die Olympischen Spiele kommen nicht mehr ohne diese Mountainbike-Disziplin aus. Im Freizeitbereich sind Cross-Country-Mountainbiker meist auf wenig asphaltierten Straßen, sowie auf Wald-, Feld- und Wiesenwegen unterwegs. Den Namen bekam die Disziplin auch tatsächlich von diesem Kreuz-und-quer-durchs-Land-Fahren, weil hierbei im Gegensatz zum Downhill nicht vom Berg hinuntergefahren wird.

Was ist Enduro?

Diese Disziplin ist eine wunderbare Kombination aus technisch herausfordernden Abfahrten und dazwischen liegenden Bergfahrten. Im professionellen Bereich bezeichnet Enduro Bewerbe, die meistens einen oder zwei Tage dauern. An diesen Tagen gibt es eine Menge unterschiedlicher Prüfungen, teilweise anspruchsvolle Abfahrten, die auf Zeit gefahren werden und Uphill-Fahrten, die in einem gewissen Zeitfenster absolviert werden müssen. Der Schnellste gewinnt.

Welches Bike für welche Disziplin?

Natürlich sind die Anforderungen an die Mountainbikes für die unterschiedlichen Disziplinen ebenfalls unterschiedlich. Freeride, Downhill, Cross-Country und Enduro erfordern jeweils andere Ausstattungen und einen anderen Aufbau des Bikes. Das Cross-Country-Rad ist dabei das einzige Modell mit einem Hardtail, also einem ungefederten Hinterbau. Alle anderen verfügen über eine Vollfederung, auch Full Suspension genannt. Ein Downhill-Bike ist im Gegensatz zu den anderen Rädern wiederum sehr schwer und hat dickere Reifen. Bikes aus dem Freeride-Sektor sind etwas leichter, werden aber mit sehr hochwertigen, stabilen Komponenten ausgestattet. Deshalb sind diese auch in einem höheren Preissegment zu finden.

Expertise vor Ort

Egal, welche Disziplin Sie auch gerne ausprobieren möchten – nutzen Sie die Expertise eines professionellen Bikehändlers. In Saalbach-Hinterglemm stehen Ihnen hierfür mehrere Bikeverleihs offen. Bei all diesen Experten werden Sie gut beraten und bekommen das richtige Mountainbike für Ihr Vorhaben. Nirgends sind Sie besser aufgehoben als in Österreichs führender Bike-Region – und im bike’n soul Hotel Barbarahof!